Gestern und heute hab ich mit rsync ein Image vom Rechner gezogen. Damit das in VirtualBox lief, habe ich zum einen einige Änderungen in der xorg.conf vornehmen müssen:
- Erstellen einer neuen Device section für Card1, in dem ich Card0 kopiert hab und den Treiber von via zu vesa getauscht hab
- Auskommentieren der Virtual 3192×3192 in der Subsection “Display” in der Section “Screen”, weil VirtualBox anscheinend maximal 2048×2048 kann
- Einfügen von Modes “1024×768” in die Subsection “Display” der Section “Screen”, weil die Standard-Auflösung 1024×600 ist und der vesa Treiber das nicht anbietet
Außerdem mußte ich den Kern neukompilieren, weil der Treiber für die Netzwerk-Karte nicht im netbook kern enthalten ist. Ich hatte zuvor vergeblich versucht:
- den desktop Kern zum laufen zu bringen. Der findet meine virtuellen Festplatten nicht
- den pcnet Treiber vom desktop Kern in den netbook Kern einzuschmuggeln. Trotz neuer depmod, bin ich daran gescheiter, daß paar Symbole gefehlt haben. Sieht so aus, als wären in den netbook Kern ein paar Sachen direkt in den Kernel einkompiliert, die im desktop Kern in Modulen hausen.
Um den Kern zu kompilieren, mußte ich das Paket kernel-netbook-sources oder so ähnlich installieren (zusammen mit gcc, make und allem, was zum Kernbauen noch so gebraucht wird). Und weil ich keine Netzwerk-Karte in der virtuellen Maschine hab, hab ichs gleich direkt auf dem Laptop installiert und dann rüberge-rsync-t. Die Kernel Konfiguration kann man sich bequemerweise aus dem /boot Verzeichnis holen und als .config Datei in /usr/src/linux* ablegen. Dann kann man mit make menuconfig die passenden Änderungen vornehmen und den Kern übersetzen.