Ich hab ja Ewigkeiten gebraucht, um erstmal dahinter zusteigen, wo eigentlich bei diesem Hercules eCafe diese Menues herkommen. Ein Großteil der Hercules-spezifischen Konfiguration scheint im Paket mandriva-oem-guillemot zu sein.
Das Panel auf der linken Seite wird von einem Programm namens lxpanel erzeugt. Die Konfiguration dabei ist scheinbar in /etc/skel/.config/lxpanel/default/panels/left abgelegt. Das das ein Skeleton ist, wird es automatisch in jede neue Nutzer-Umgebung mit hineinkopiert und taucht dann dort unter ~/.config/lxpanel/default/panels/left wieder auf. Mit dieser letzteren Datei kann man dann auch Änderungen vornehmen, aber eben nur für jeden Nutzer einzeln.
Die Symbole im Desktop-Teil werden von einem Programm namens “iDesk” erzeugt. Mit den iDesk Konfigurationsdateien verhält es sich genau so, wie mit denen des lxpanels: sie werden ins Skeleton installiert und müssen dann für jeden Nutzer einzeln geändert werden.
Die einzelnen Menü-Einträge sind als desktop Dateien abgelegt (ein Standard von freedesktop.org). Viele Programme kommen mit einem .desktop File – auch Skype. Die Kommunikationswelt z.B. liegt unter /usr/share/applications/guillemot-universcommuniquer.desktop.
Wenn man auf eines der Symbole im lxpanel klickt, dann wird iDesk nur mitgeteilt, daß die Symbole auf dem Desktop zu wechseln sind.
Ich hatte also /home/user/.idesktop/Communiquer/Skype.lnk erstellt, damit Skype auf dem Desktop auftaucht (unter Kommunikationswelt) und /home/user/.config/lxpanel/default/panels/left, damit man es auch vom lxpanel aus starten kann, falls idesktop mal irgendwann nicht geht. Diese Datei Skype.lnk hab ich vorrübergehend nach /home/user/.idesktop/dirk verlegt (siehe nächster Absatz).
Da es vermutlich besser ist, wenn Skype automatisch startet, habe ich ein passendes shell-script in /etc/X11/xinit.d/skype abgelegt.